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Pflanzengemeinschaften

Pflanzengemeinschaften

Pflanzengemeinschaften sind typische Gruppen verschiedener Pflanzenarten, die an einem Standort gemeinsam vorkommen, weil sie ähnliche Ansprüche an Boden, Klima, Wasser und Licht haben. Auf einer artenreichen Wiese zum Beispiel bilden Gräser, Kräuter und Wildblumen eine solche Gemeinschaft: Sie beeinflussen sich gegenseitig, nutzen Nährstoffe auf unterschiedliche Weise und schaffen zusammen einen Lebensraum für Insekten, Vögel und viele andere Tiere.

Im Landleben zeigt sich das an ganz unterschiedlichen Bildern:

  • Magerwiese mit Glockenblumen, Klee und verschiedenen Gräsern,

  • Feuchtwiese mit Sumpfdotterblume und Seggen,

  • oder der Waldrand mit Sträuchern, Farnen und Schattenpflanzen.

Für Landwirtschaft und Heugewinnung sind Pflanzengemeinschaften wichtig, weil sie Qualität und Vielfalt des Futters beeinflussen. Zugleich sind sie ein zentraler Baustein der Biodiversität – je vielfältiger die Pflanzengemeinschaft, desto stabiler und widerstandsfähiger ist das Ökosystem gegenüber Wetterextremen, Schädlingen oder Nutzungseinflüssen.