Yams ist der Sammelbegriff für die essbaren Knollen verschiedener Dioscorea-Arten. Ursprünglich stammen sie vor allem aus den Tropen und Subtropen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. In vielen Ländern sind Yamsknollen ein wichtiges Grundnahrungsmittel – ähnlich wie bei uns Kartoffeln.
Wichtig ist die Unterscheidung:
Im deutschen Sprachgebrauch werden Süßkartoffeln manchmal fälschlich als „Yams“ bezeichnet, botanisch sind das aber zwei völlig unterschiedliche Pflanzenfamilien. Yams gehört zur Gattung Dioscorea, die Süßkartoffel zur Gattung Ipomoea.
Typische Merkmale und Nutzung:
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Pflanze & Wuchsform
Yams ist meist eine Kletter- oder Rankpflanze mit herzförmigen Blättern. Die eigentliche Nutzpflanze sitzt im Boden: stärkehaltige Knollen, die je nach Art und Sorte sehr unterschiedlich aussehen können – länglich, knollig, mit heller, bräunlicher oder violetter Schale. -
Knollen als Nahrungsmittel
Die Knollen werden normalerweise nicht roh, sondern gekocht, gebraten, gebacken oder frittiert gegessen. Sie sind reich an Stärke und liefern Energie. Je nach Sorte ist das Fleisch eher neutral, leicht nussig oder leicht süßlich. In vielen Küchen werden Yamsknollen:-
wie Kartoffeln zu Püree oder gekocht als Beilage serviert,
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in Eintöpfen und Currys verwendet,
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frittiert oder gebraten als knusprige Stücke zubereitet.
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Kulturelle Bedeutung
In einigen Regionen Afrikas und der Karibik haben Yamsknollen auch kulturelle und rituelle Bedeutung – mit Festen zum Beginn der Yams-Ernte und traditionellen Speisen, die eng an Jahreszeiten und Erntezyklen gebunden sind. -
Anbau
Yams liebt Wärme und eine ausreichend lange frostfreie Vegetationszeit. In unseren Breiten ist ein regulärer Freilandanbau daher schwierig und eher etwas für geschützte Lagen oder Spezialbetriebe. Im Prinzip braucht die Pflanze:-
lockeren, tiefgründigen Boden (damit die Knollen sich gut entwickeln),
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Wärme und Feuchtigkeit während der Wachstumszeit,
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Rankhilfen oder Strukturen, an denen sie klettern kann.
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