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Rhabarber

Rhabarber ist eine mehrjährige Staude, die im Garten vor allem wegen ihrer kräftigen, säuerlichen Blattstiele angebaut wird. Botanisch zählt Rhabarber nicht zum Obst, sondern zum Gemüse – in der Küche wird er aber überwiegend wie Obst verwendet, zum Beispiel in Kuchen, Kompott oder Konfitüre.

Typische Merkmale und Besonderheiten:

  • Wuchsform:
    Die Pflanze bildet große Blätter an dicken, fleischigen Stielen. Während die Stiele geerntet und verwendet werden, sind die Blätter wegen ihres hohen Oxalsäuregehalts nicht zum Verzehr geeignet und gehören auf den Kompost.

  • Erntezeit:
    Geerntet wird in der Regel von April bis etwa Juni/Juli. Danach sollte die Pflanze eine Ruhephase bekommen, damit sie genügend Kraft für das nächste Jahr sammeln kann.

  • Verwendung in der Küche:
    Rhabarber wird meist geschält oder zumindest gut gewaschen und in Stücke geschnitten. Klassische Verwendungen sind:

    • Rhabarberkuchen oder -streuselkuchen

    • Kompott und Grütze

    • Marmeladen und Chutneys
      Häufig wird er mit süßeren Früchten wie Erdbeeren kombiniert, um die Säure auszugleichen.

  • Rolle im Bauerngarten:
    Rhabarber ist ein typisches Element des traditionellen Nutzgartens: pflegeleicht, langlebig und zuverlässig tragend. Er liefert jedes Frühjahr früh verfügbare Ernte für die Küche und steht damit ganz praktisch für Vorratshaltung, Hauswirtschaft und saisonale Küche auf dem Land.